Wie alles begann...

Nachdem wir in den letzten Monaten die Details unseres Bauvorhabens anhand des Typenhauses von Heinz von Heiden und unserer Grundstücks- und Lagepläne hinreichend geplant haben, konnten wir am 26. Januar 2010 bei dem für uns zuständigen Vertriebspartner den Hausbauvertrag unterschreiben. Nun kann es also losgehen. Mit noch etwas gemischten Gefühlen sehen wir dem großen Abenteuer Hausbau entgegen.

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Samstag, 16. Oktober 2010

Da haben wir den (Kabel-) Salat

Die letzten Tage war richtig was los auf der Baustelle. Nachdem wir am vergangenen Wochenende die Beauftragung für den Elektriker (Änderungen & Zusatzleistungen) fertig gemacht hatten, legte dieser am Mittwoch auch gleich los. In Null-Komma-Nichts war dann die Rohinstallation abgeschlossen.

Elektroinstallation im Bad
Frei nach dem Motto "Das Genie beherrscht das Chaos" präsentiert sich der Kabelsalat im Hauswirtschaftsraum.

Kabel/Leitungen im HAR

Kabelsalat im HAR

Und ganz prima! Die Satellitenschüssel nebst Multischalter etc. wurde auch gleich mit installiert.

85cm-Spiegel der Fa. Preisner - vorerst nur mit 1 LNB für ASTRA

Parallel dazu haben die Trockenbauer mit der Innendämmung und Verkleidung begonnen.

Bereits gedämmtes Arbeitszimmer mit der  Lattung für die Gipsplatten

Samstag, 9. Oktober 2010

Haus dicht!

Am gestrigen Freitag war wohl "High Life" auf der Baustelle. Zum einen haben die Dachdecker das Dach fertig gedeckt. Zum anderen haben die Fensterbauer alle Rollladenkästen, Fenster und die Haustür eingebaut.

So erwartete uns bei unserem heutigen Besuch ein Bau, der schon so richtig nach Haus aussieht.

Hausansicht Nord

Hausansicht Süd
Allerdings standen wir vor verschlossener Tür...denn für die Haustür haben wir noch keinen Schlüssel. Zum Glück hatte Brigitte sich einen Schlüssel geben lassen.

Obwohl Christina mit den Dachdeckern explizit besprochen hatte, an welchem Fallrohr die Fallrohrklappe zu montieren ist, haben sie diese genau am falschen Rohr eingebaut. Mal sehen, ob der Installateur das noch korrigieren kann, denn die Anschlüsse an die Abwasserleitungen müssen ja ohnehin noch angepasst werden...

Fallrohr-Versatz am Hauseingang (am Süddach
sieht es ähnlich aus...)

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Das Dach nimmt Gestalt an

In den letzten Tagen waren die Dachdecker fleißig. Nachdem diese gestern angefangen haben, war heute bereits die Nordseite (fast) fertig gedeckt. Und auch an der Südseite fehlt nicht mehr viel.

Südseite - Am rechten Bildrand die Überbleibsel der
"alten" Duschwand.
Nordseite - Vor dem Bau liegen noch die Ziegel für die
Südseite. Die Fenster und Türen, sind auch nach einer
Woche immer noch gut verpackt.
Die bestellten 45 m2 Rauhspund liegen auch schon auf dem Speicher.

So langsam sieht es richtig nach Haus aus!
 

Dienstag, 5. Oktober 2010

Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa

Aufgrund der letzten Erkenntnisse, müssen wir wohl die Einschätzung aus unserem letzten Post weitgehend revidieren. Wie sich nach ausführlichen Gesprächen mit dem Bauleiter und einem Vergleich der Grundrisse/Pläne vor Ort ergeben hat, war lediglich die Einfasssungswand der Dusche falsch positioniert. Die übrigen Wände stehen alle an der richtigen Stelle! Also bleibt uns nur ein ernst gemeintes

MEA CULPA
Wie es zu unserer Fehleinschätzung kommen konnte? Nun, wahrscheinlich eine zunehmende Bauhysterie, hervorgerufen durch unsere bisherigen Erlebnisse... 

Natürlich freut es uns, dass wir mit unseren Befürchtungen augenscheinlich doch nicht Recht hatten, denn dadurch können die Wände nun stehen bleiben und es ist auch an dieser Stelle keine weitere Bauverzögerung zu erwarten.

Samstag, 2. Oktober 2010

Der nächste GAU im OG

Heute waren wir, da uns das Thema mit dem Versatz der Wand vom Abstellraum zum Flur im OG keine Ruhe ließ, mit Maßband und den aktuellen Grundrissen bewaffnet auf der Baustelle. Eigentlich wollten wir die Maße ja nicht alle nachkontrollieren...vielleicht hätten wir dabei bleiben sollen. Denn was sich uns dort offenbarte beschreibt das folgende Bild...


Die gute Nachricht - die Giebel sind anscheinend richtig.

Ein absolutes No-Go ist die Dusche. Diese ist entgegen unserer letzten verbindlichen Planung mit HvH um 12cm "verrutscht". Dadurch geht nun die Badezimmertür wahrscheinlich nicht mehr komplett auf und der Ablauf der bodenebenen Dusche ist auch nicht mittig. Die zugehörige, überfliesbare Duschwanne lässt sich so wahrscheinlich gar nicht einbauen.

Also alles in allem ein ziemlich ernüchterndes Ergebnis, das unsere Einschätzung, dass die Rohbauer nicht mit den aktuellen Plänen gearbeitet haben, leider bestätigt - SIEHE FOLGE-POST VOM 5. OKTOBER.

Das Ganze ist besonders deshalb sehr bedauerlich, da zu sehen ist, dass die Maurer sich mit dem Mauerwerk sehr viel Mühe gegeben haben. Die handwerkliche Ausführung der Wände ist nach unserem Dafürhalten einwandfrei.

Nun ist am Montag unser Bauleiter gefragt, den wir im Laufe des morgigen Sonntags noch mit einer entsprechenden Email beaufschlagen werden.
 

Mauer falsch

Bei dem gestrigen Durchgang des OG ist uns aufgefallen, dass die Wand vom Abstellraum zum Flur unerklärlicher Weise einen Versatz aufweist. Die Wand verspringt von der Ecke zur Badezimmerwand um ca. 5 cm nach hinten.

So sieht es jetzt aus

Sicht auf die Wandecke zw. Abstellraum und Bad
Ganz deutlich hier - der Versatz nach hinten
und so soll es gemäß Grundriss aussehen:

Das hätten wir gemäß Grundriss jetzt erwartet - beide Wände
laufen ohne Versatz im 45°-Winkel aufeinander
Wir befürchten/vermuten ja, dass hier jemand auf der Basis veralteter Pläne gearbeitet hat. Dann kann es aber auch sein, dass noch weitere Wände, z.B. die Mauereinfassung der Dusche, nicht richtig sind. Zugegeben sind die Wände sauber und gut gemauert, so dass man von "Pfusch" also nicht reden kann. Wir werden daher am Wochenende mal mit dem Maßband auf dem Bau herumturnen müssen, um so einige Maße nach zu kontrollieren...
 

Komplettierung d. Dachstuhls

In den letzten Tagen haben die Zimmerleute noch ein paar Kleinigkeiten am Dachstuhl erledigt und diesen damit komplettiert. Auch die Maurer haben bereits begonnen, die Giebel und die Innenwände des OG zu mauern.


Für die nächste Woche hoffen wir auf gutes Wetter, damit das Dach gedeckt und die Fenster eingebaut werden können. Vorausgesetzt die Maurer werden fertig!
 

Dienstag, 28. September 2010

Richtfest

Heute war es endlich so weit. Hatten wir es bis zuletzt noch kaum glauben können, so war die Freude heute umso größer als wir auf der Baustelle tatsächlich den gerichteten Dachstuhl bewundern konnten; nun wurde es also Wirklichkeit.

Brigitte, Georg und Christina hatten sich mit den Vorbereitungen ziemlich ins Zeug gelegt und neben den Einkäufen für das kleine Fest auch noch den Richtbaum geschmückt, den Georg zuvor organisiert hatte. Bei der Ankunft auf der Baustelle grüßte dieser schon weithin sichtbar und kündete von der bevorstehenden Zeremonie.


Als dann Zimmerleute, Bauleiter, Gäste und die Bauherrschaft mit Getränken zum Anstoßen versorgt waren, wurde vom Zimmermann der obligatorische Richtspruch gehalten, an dessen Ende er das Glas erfolgreich zerschlug. Dann kann ja nichts mehr schiefgehen.


Nun soll es dann Schlag auf Schlag gehen. In den nächsten anderthalb Wochen stehen das Mauern des OGs, das Decken des Daches und der Einbau von Fenstern und Türen an. Das Ganze soll dann voraussichtlich Ende der nächsten Woche fertig sein.

Donnerstag, 23. September 2010

Decke(l) drauf

zumindest auf dem Erdgeschoss.

noch gaaaaaanz frisch

Beim zweiten Anlauf hat es heute nun endlich geklappt. Nachdem heute morgen die Deckenelemente geliefert wurden - anscheinend war auch ein Kran da, wurde heute Nachmittag der Beton gegossen.

Als wir uns um 17:00 Uhr zum Treffen mit unserem Installateur


auf der Baustelle einfanden, war der Beton gerade fertig gegossen und die Arbeiter waren noch fleißig. Nun wissen auch wir, wie die Handwerker aussehen und dass tatsächlich welche auf der Baustelle sind...

Aber wieder einmal gab es auch etwas unpositives zu vermelden. Denn nachdem bisher alle Lastwagen, Kipper, Betonmischer, Bagger etc. ohne Probleme die zugegeben mit 3 Metern Breite "sehr enge" Zufahrt zu unserem Grundstück gemeistert haben, brachte es heute morgen der Kran fertig, die Garage des Nachbarn zu touchieren. Allerdings wohl nicht beim 'reinrangieren, sondern beim Anheben der Betonplatten. Da war wohl eine störrisch und wollte zur Seite fliehen. Nun ist an zwei streichholzschachtelgroßen Stellen der Putz der Garage leicht angekratzt und eingedrückt. Ausreichend Anlass für den Nachbarn, noch bevor der abgeschabte Putz im Fallen den Boden erreicht hatte zum



zu greifen und uns über das Maleur zu informieren. Natürlich wird der Schaden von der verantwortlichen Firma beseitigt werden. Aber es ist wieder ein Punkt mehr auf der Liste der misslichen Umstände, die unseren Bau begleiten...
 

Mittwoch, 22. September 2010

EG-Mauern fertig

Gestern wurde, bis auf ein paar Kleinigkeiten, das EG-Mauerwerk fertig gestellt.

So langsam wächst das Haus aus dem Panorama heraus.
Da muss ich mir wohl bald einen neuen Fotostandort suchen.


Nun sollten heute eigentlich die Deckenelemente und damit die Decke kommen. Der LKW mit den Deckenelementen war dann heute morgen auch pünktlich auf der Baustelle. Leider hatte die Lieferfirma vergessen, den Kran auch zu bestellen. Die Option des manuellen Abladens fand dann wohl bei den Arbeitern keine beschlussfähige Mehrheit, so dass der Wagen - und mit ihm unsere EG-Decke - unverrichteter Dinge wieder abfuhr.

Laut Bauleiter starten wir morgen zum nächsten Versuch...

Freitag, 17. September 2010

Die Wände wachsen

Heute haben die Maurer begonnen, die ersten EG-Wände hoch zu ziehen. Nun geht es also tatsächlich in die Höhe. Es ist schon verwunderlich, welchen anderen Eindruck man bekommt, wenn nur die Ecken und ein paar wenige Steinreihen gesetzt sind



Eigentlich hatten wir gedacht, dass um drei Uhr nachmittags noch alle emsig mit dem Mauern beschäftigt sind. Vor allem da es ja einiges an Zeit aufzuholen gilt, die bei der zusätzlichen Fundamentverbreiterung verpulvert wurde. Allerdings war die Baustelle heute bereits vor 15:00 Uhr vollständig verweist. Einen Kommentar dazu verkneifen wir uns...

Samstag, 11. September 2010

Der erste PFUSCH AM BAU...

...geht auf das Konto der Rohbaufirma!

Nachdem am Mittwoch das Fundament abbinden konnte, sollten am Donnerstag die Maurer anfangen, das Erdgeschoss zu mauern.


Am Vormittag saßen dann wohl die Arbeiter ein wenig nachdenklich in ihren Fahrzeugen und taten eines nicht, mauern. Auf Nachfrage kam die Antwort, sie müssten erst auf den Bagger warten, denn - Trommelwirbel -

+++ DAS FUNDAMENT IST ZU KLEIN +++

und zwar um 21 cm (!) auf jeder (!) Seite.


Wir fragten uns natürlich sogleich , wie wohl jeder hier Lesende, wie so etwas wohl passieren kann???

Die "Fundamentbauer hatten es wohl besonders gut gemeint und vom Maß, das der Vermesser bei der Feinabsteckung markiert hatte noch 21 cm abgezogen, um auf das Innenmaß Frostschürze zu kommen. Genau dieses Maß hatte aber der Vermesser bereits - richtiger Weise - markiert. Und es hat sich natürlich niemand berufen gefühlt, bis zu dem Zeitpunkt (2 Tage später) da Frostschürze und Bodenplatte längst fertig waren, das Fundament einmal nachzumessen. Wieso auch???

Nun haben wir also die Bescherung und müssen wohl kleiner bauen! Nein, mal ernsthaft. Nun ist natürlich Holland in Not, denn das Fundament muss natürlich verbreitert werden, was gar nicht so einfach ist.




Also haben die Rohbauer in den letzten zwei Tagen angefangen, den Schaden nach Vorgaben des Statikers und Bauleiters zu korrigieren und werden wohl auch noch weitere Tage damit beschäftigt sein, was natürlich unseren ohnehin mehr als engen Zeitplan zusätzlich belastet und zu weiteren Verzögerungen führen wird.

Bisher haben sie zuerst einmal die Frostschürze rundherum freigraben müssen. Der Erdbauer, der sich mit der sauberen Herstellung der Sandplatte viel Mühe gegeben hat, war darüber sehr verärgert...




Dann mussten sie die Perimeterdämmung wieder abreißen. Die ist natürlich nicht mehr zu gebrauchen.


Danach müssen die Abfluss- und Zuleitungsrohre versetzt werden. Dazu wird der armierte Beton der Frostschürze in manueller Kleinarbeit ausgestemmt, um die neuen Rohre einsetzten zu können. Die alten werden dann wohl beim Betonieren der neuen, zweiten Frostschürze verpresst.





Das sieht natürlich in erster Linie mal sehr unschön aus. Aber was soll man sonst machen? Irgendwo müssen die neuen Rohre ja hin. Was heißt hier irgendwo? Natürlich müssen die an die korrekte Stelle!







Und so sehen dann die neuen Rohre an der richtigen Stelle aus. Man beachte das neue und diesmal hoffentlich richtig ausgemessene Schnurgerüst für die Erweiterung der Frostschürze.







Alle 20 cm wurden rund um das Fundament herum Löcher in die Frostschürze und die Bodenplatte gebohrt. Hinein kommen die erst noch anzufertigenden Armierungsanker, die das bisherige Fundament mit der neuen Betonschale verbinden. Zwischen die Betonteile kommt dann noch ein Speziel"Kleber", da Beton auf Beton nicht hält.


Am Montag geht es dann weiter mit den Reparaturarbeiten...

Mittwoch, 8. September 2010

Das ist "Fundamental"...

Trotz des starken Regens der letzten Tage sind die Rohbauer sehr fleißig gewesen. Am Montag wurde die Frostschürze gegossen und heute kam die Bodenplatte dazu.

Das Fundament durfte heute in Ruhe abbinden und morgen geht es dann mit dem Mauern des Erdgeschosses los.





Nach dem Betonieren der Frostschürzen wird die zusätzliche Dämmung unter der Bodenplatte eingelegt








Danach wird die Armierung eingebracht





Dann kommt der Pumpenwagen (vorne links Restbeton von der Frostschürze, der "freundlicher" Weise in unsere Zufahrt abgelassen wurde - anscheinend so üblich)



Und schon ist die Platte fertig

...





...nein, nicht diese...

DIESE



Für Dienstag ist dann die EG-Decke dran. Mal sehen, ob der Termin für das Richtfest gehalten wird. Wann verraten wir heute noch nicht.