Wie alles begann...

Nachdem wir in den letzten Monaten die Details unseres Bauvorhabens anhand des Typenhauses von Heinz von Heiden und unserer Grundstücks- und Lagepläne hinreichend geplant haben, konnten wir am 26. Januar 2010 bei dem für uns zuständigen Vertriebspartner den Hausbauvertrag unterschreiben. Nun kann es also losgehen. Mit noch etwas gemischten Gefühlen sehen wir dem großen Abenteuer Hausbau entgegen.

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Donnerstag, 11. Oktober 2012

Wir sind am Netz!

HURRA!

Nun ging es doch schneller als befürchtet. Anfang der Woche hat unser Installateur den "Kollegen" von der EnBW erreicht, der für die Installation der Zähler zuständig ist. Zum Glück hatte der gute Mann dann auch relativ kurzfristig Zeit, so dass der Termin am heutigen Tage zustande kam. Den Auftrag für den Zählertausch hatten wir ja noch am Wochenende persönlich in den Briefkasten unseres EnBW-Regionalzentrums geworfen.

Zusätzlich zu dem PV-Zähler, der den von der Anlage erzeugten Strom misst, erhielten wir auch einen neuen Bezugszähler. Hier wurde der Einrichtungszähler gegen einen Zweirichtungszähler ausgetauscht. Dieser misst nun nicht nur den Strom, den wir wie bisher aus dem Netz beziehen, sondern auch den Anteil den wir, sozusagen als Überschuss, in das Netz einspeisen.

Nachdem die Zähler gesetzt waren konnte nun endlich die Anlage in Betrieb genommen werden. Das haben wir dann auch gleich gemacht. Und nun sind wir am Netz und produzieren - zum Teil - unseren eigenen Strom.



Leider ist nun das Wetter deutlich schlechter als noch vor ein paar Tagen. Und so warten wir wieder sehnsüchtig auf die



Sonnige Grüße

Sonntag, 19. Dezember 2010

Versorgerzugänge & Elektroinstallation

Nach Wochen - ach was - nach Monaten des Hinterhertelefonierens rückte am vergangenen Montag - obwohl bereits für vorletzten Dienstag zugesagt - die von unserem Stromversorger EnBW unterbeauftragte Firma an, um unsere Zugänge für Strom und Telefon ins Haus zu legen.

Zwar laufen wir derzeit noch über den Bautromzähler, aber der Strom ist nun schon einmal im Haus!



Auch hat der Elektriker seine Arbeiten nahezu fertig gestellt. Alle Steckdosen- und Schalterblenden sind montiert und alle Anschlüsse funktionieren.


Dabei hat sogar die Koordination mit unserem Installateur geklappt, der im gleichen Zug auch das "Bau"wasser ins Haus gelegt hat. Jetzt kann auch das Bauwasser nicht mehr einfrieren...


Donnerstag, 11. März 2010

Wasserversorgung - Erstkontakt

Nachdem die Grundlagen zum Mehrspartenhausanschluss (MSH) mit dem Energieversorger gestern ja geklärt waren, stand heute die Rücksprache mit der für die Wasserversorgung zuständigen Stelle beim Bürgermeisteramt der Gemeinde an.

Der Ansprechpartner Herr B. war dabei mehr als entspannt. Die Gemeinde hält es so, dass ab Grundstücksgrenze alles in der Hand des Eigentümers liegt. Mit einem MSH haben sie gar kein Problem. Wichtig sei nur, dass die Installation von einem fachkundigen Installateur vorgenommen wird. Aber auch die Wahl des Installateurs bleibt einzig und alleine Sache des Bauherrn. Lediglich die Installation des Wasserzählers/Anschlusses im Haus wird dann von dem Installateur ausgeführt, den die Gemeinde in ihrem Namen beauftragt.

Gleiches gilt für den Bauwasseranschluss. Auch der liegt, bis auf den Zähler, in der Hand des Bauherrn. Herr B. riet auch dazu, die Verrechnung des Bauwassers über einen Zähler zu machen und nicht per Pauschale. Die Pauschale werden u.a. nach dem geplanten umbauten Raum berechnet. "Da heute nicht mehr 'so viel' Wasser auf der Baustelle benötigt wird, ist die Abrechnung per Pauschale in den meisten Fällen teurer als nach Verbrauch." so Herr B..

Mittwoch, 10. März 2010

Mehrspartenhausanschluss - Versorger

Eigentlich hatten wir uns ja entschieden, die benötigten Versorgungsleitungen (Strom, Telefon und Wasser - Gas brauchen wir nicht und Kabel wollen wir nicht) über einen Mehrspartenhausanschluss gebündelt ins Haus zu führen. Den Anschluss inkl. Installationsteil haben wir dann auch gleich bei der Hausplanung bei HvH mit beauftragt. Nachdem Frau S. nun in Folge unseres Planungsgespräches von den Versorgern entspr. Unterschriften für die Auslegung der Versorgungsleitungen haben möchte, waren wir gezwungen uns schon frühzeitig näher mit der Materie zu befassen.

Unser Energieversorger EnBW unterstützt zwar grundsätzlich einen Mehrspartenhausanschluss (MSH), aber nur dann, wenn der komplette Anschluss, inkl. Installationsteil, auch von der EnBW geliefert wird. Denn nach ihren Vorgaben ist nur ein MSH-Hersteller zulässig. Das ist natürlich nicht der Hersteller des MSH, den uns HvH angeboten hat. Also Kommando zurück. Den MSH von HvH können wir damit vergessen.

Um alles schon frühzeitig abzuklären und auf den Weg zu bringen haben wir dann kurzfristig mal bei der EnBW angerufen. Mit dem Ergebnis, dass wir gleich eine Angebotsaufforderung an die EnBW geschickt haben. Dazu mussten wir den vorl. Grundstückslageplan und den aktuellen Grundriss vom EG mitschicken. Die sollen uns jetzt mal schreiben, wie viel uns ein MSH mit Strom- und Telekomanschluss kostet. Der nette Herr vom Regionalzentrum der EnBW hat auch prompt angeboten die Details bei einem Vororttermin mit dem Bauleiter zu erörtern.

Kleine Anekdote am Rande: Der Herr von der EnBW fragte nach dem Grundstücksplan und Grundriss mit dem Nebensatz, dass man dann sehen könne, wo man durch die Kellerwand gehe. Als ich dann einwarf, dass wir keinen Keller haben, wurde es für mehrere Sekunden still am anderen Ende. Dann müsse man halt sehen, wo man dann durch die Wand könne... Meine Erwiderung war, dass die Wand vielleicht nicht so günstig, aber die Bodenplatte deutlich besser wäre. "Ach, Bodenplatte..." sagte er dann, "...dann ist in jedem Fall ein MSH besser." Entschuldigung. Worüber haben wir denn die ganze Zeit gesprochen???

Da in unserem Ort die Wasserversorgung von der Gemeinde selbst erbracht wird, bleibt nun nur noch mit der zuständigen Stelle im Rathaus zu klären, ob die Wasserversorgunsgleitung mit in den MSH eingebracht werden kann. Der zust. Sachbearbeiter im Rathaus war heute leider nicht zu sprechen - morgen dann.

Zum Glück liegt das Wasser schon auf dem Grundstück! Die EnBW würde auch den Wasserversorger mit koordinieren, damit der Wasseranschluss gleich gemacht wird, wenn der Graben für die Energieversorgung schon offen ist. Man muss ja nicht zweimal graben...

Warten wir also mal ab, was für Überraschungen dieses Kapitel für uns noch bereit hält.