Wie alles begann...

Nachdem wir in den letzten Monaten die Details unseres Bauvorhabens anhand des Typenhauses von Heinz von Heiden und unserer Grundstücks- und Lagepläne hinreichend geplant haben, konnten wir am 26. Januar 2010 bei dem für uns zuständigen Vertriebspartner den Hausbauvertrag unterschreiben. Nun kann es also losgehen. Mit noch etwas gemischten Gefühlen sehen wir dem großen Abenteuer Hausbau entgegen.

Montag, 30. August 2010

Endlich BAUBEGINN

Heute war es endlich so weit - BAUBEGINN!


Wie geplant rückte heute der Bagger an und begann mit den umfangreichen Erdbauarbeiten. Wenn alles nach Plan weiter geht, sollen am Donnerstag schon die ersten Arbeiten an der Fundamentplatte beginnen, die dann am Freitag bereits fertig sein könnte. Wie gesagt, wenn alles gut weiter geht und der Vermesser am Donnerstag Zeit hat.

Dem reibungslosen Ablauf stand zumindest heute zeitweise das Wetter im Wege, da es der mitunter starke Regen dem Bagger nicht gerade leicht machte, die Erdarbeiten auszuführen. So lange dies aber nicht
so endet...


... sind wir noch recht zuversichtlich. Bald gibt es dann auch ein paar erste Bilder von der Baustelle.

Freitag, 20. August 2010

Die Helix-Alternative

ES IST VOLLBRACHT!

Nach langen Analysen und Berechnungen haben es die Techniker von HvH zusammen mit den Experten unserer Erdwärme-Firma und den Spezialisten bei der Fa. Roth (Hersteller unserer Solargeo-Anlage) geschafft, eine Alternative für unsere Geothermie-Tiefenbohrungen zu finden.

Nachdem Flächenkollektoren und Kollektorkörbe aus Platzgründen nicht eingesetzt werden können, sind wir nun auf die neuartigen Helixsonden der Firma Rehau umgestiegen. Diese sind am Markt recht neu. Sie sind aufgrund ihrer Bauart aber insbesondere für beengte Platzverhältnisse konzipiert. Und so sehen Sie aus:


15 Stück brauchen wir davon.

Wer mehr Informationen möchte findet diese

>> HIER <<

Nachdem dies geklärt ist (...wo ist das Stück Holz? Ach da! Toi, Toi, Toi!!!) soll es dann Anfang KW36 mit den Tiefbauarbeiten losgehen. Bis Ende KW36 sollen dann auch die Sonden eingebaut sein. Direkt im Anschluss folgt dann das Fundament

Damit ist der Startschuss gefallen



Freitag, 6. August 2010

Hier zieht bald Freude ein!

Bisher hatten wir wenig Grund zur Freude, obwohl das HvH-Bauplakat das Gegenteil verkündet. Aber es gibt ja schließlich das Phänomen der "Selbsterfüllenden Prophezeiung"...


Bleibt zu hoffen, das unser Haus am Ende einen besseren und standfesteren Eindruck macht als

DAS DIXI-KLO


Nun fragen wir uns, was den "Liefernaten" reitet, das Ding so abzustellen???

Da hat wohl einer zu viel vom Sanitärkonzentrat geschnüffelt!

Donnerstag, 5. August 2010

Neues vom Artesischen Brunnen

Gestern hatte wir Besuch von Herrn Hiob und zwar in Gestalt eines Anrufes von Frau H. vom Landratsamt. Und zwar war das Gutachten des Geologen vom Landesamt für Geologie fertig und Frau H. wollte uns vorab über das Ergebnis informieren


Der Geologe hat eine mehr als große Wahrscheinlichkeit errechnet, dass auch wir bei einer eventuellen Bohrung auf artesisch gespanntes Grundwasser treffen werden. Wie das andere Haus in unsere Gegend liegen auch wir wohl genau auf der geologischen Verwerfung. Erwarten könnten wir dann eine "Fontäne" etwa 6 Meter über Gelände...



Nun ist natürlich an Erdsondenbohrung nicht mehr zu denken. Allerings ist unser Bauleiter, zusammen mit der Technischen Planung von HvH, dabei, schnellst möglich eine gangbare Alternative zu finden, damit wir das Bauvorhaben nicht abblasen müssen. Bis morgen soll es dazu eine erstes Zwischenergebnis geben!

So wird es dann spätestens Anfang nächster Woche Neues zu diesem Thema geben.

I wish I was in ...


Seit gestern soll auf dem Baugrundstück "unser" Dixi-Klo stehen. Zumindest rief mich gestern der Fahrer an, um sich nach der genauen Anfahrt zu erkundigen, da er unsere Straße nicht in seinem Navi hatte.

Leider habe ich es heute nicht mehr geschafft, raus zu fahren und das Ding live und in Farbe zu fotografieren. Das hole ich dann morgen nach...

Sonntag, 1. August 2010

Fliesenauswahl

Wir lassen uns in unserem Vorhaben nicht ablenken!

Trotz der unvorteilhaften Lage haben wir den vereinbarten Termin bei dem uns genannten Fliesenfachhandel zur Fliesenbemusterung am gestrigen Samstag wahrgenommen. Da wir ja vermutet hatten, wer die Fliesen für unser Haus liefern soll, waren wir bereits im März beim Fachhandel gewesen und hatten eine Vorauswahl getroffen, die wir gestern nur ein wenig korrigiert haben. Und das haben wir uns ausgesucht:
  • Fliesen für HAR und Abstellräume - einfaches graues Feinsteinzeug


  • Wandfliesen für das Bad - weiß matt mit Mosaik-Zierfliesen in beige (Gäste-WC wie Bad, ohne Mosaik)


  • Bodenfliesen für das Bad - beige strukturiertes Feinsteinzeug passend zum Wandmosaik


  • Bodenmosaik für die begehbare Dusche - gebrochenes Natursteinmosaik, zweifarbig


  • Küchenspiegel - großformatige matte Fliesen in gebr. weiß, vertikal zu verlegen (1 Fliese überbrückt die 60 cm des Fliesenspiegels)


Nur für den Bodenbelag in Diele, Küche und Gäste-WC warten wir noch auf ein Muster und den Preis. Ausgesucht haben wir uns Granit Nero Impala. Die Oberfläche soll - wahrscheinlich - "geledert" sein, d.h. irgendetwas zwischen poliert und satiniert (geschliffen). Wir haben die Wunschoberfläche schon verschiedentlich verlegt gesehen, ohne aber die genaue Bezeichnung der Oberflächenbearbeitung zu kennen. Also warten wir mal ab, welche Info wir vom Fliesenhändler bekommen...

Aber so ungefähr soll es aussehen (etwas heller)



Freitag, 30. Juli 2010

HAAAAAAAAAALT!


28. Juli 2010: Heute erlebten wir das Unmögliche! Das (vorläufige) Ende kam, bevor es überhaupt begonnen hatte. Und zwar in Form eines Anrufes vom Landratsamt - Untere Wasserbehörde. Das Unmögliche: Uns wurde die Genehmigung für die Erdsondenbohrung kurzerhand entzogen! Diese ist aber Grundlage für unser Bauvorhaben!

Hintergrund: Am Donnerstag, 22. Juli, wurde im Rahmen eines anderen Bauvorhabens in unserem Ort ebenfalls eine Erdsondenbohrung vorgenommen. Dabei stieß das Bohrunternehmen in 25 Metern Tiefe (unsere zwei Bohrungen sollen 50 Meter tief werden) auf artesisch gespanntes Grundwasser. Der Druck war so stark, dass eine Fontäne von 4 Meter Höhe über Gelände mit dem entspr. Bohrdurchmesser (ca. 120 mm) entstand. Dieser Wasseraustritt, der beim artesischen Brunnen durchaus gewünscht ist, ist für eine Erdsondenbohrung ein absoluter GAU. Die Abdichtung konnte wohl nur unter großem Aufwand erfolgen.


Aufgrund dieser geologischen Sonderlage wurden vorerst alle Erdsondenbohrungen in unserem Ort gestoppt bzw. erteilte Genehmigungen entzogen. Der Sachverhalt wurde zur Prüfung an das Landesamt für Geologie übergeben, das nun erst ein Gutachten erstellen muss, bevor das weitere Vorgehen geklärt werden kann. Entscheidungshorizont laut LRA > KW31.

Im schlimmsten Fall können wir das Haus gar nicht bauen...



Bauzeitenplan

"Heinz von Heiden. Unendliche Zeiten. Wir schreiben den 26. Juli 2010. Unzählige Tage vom erhofften Termin entfernt ist ein Bauzeitenplan unterwegs, um bei uns anzukommen, uns zu erreichen und uns in eine Freude zu versetzten, die wir nie zuvor erlebt haben."

Nun soll es Schlag auf Schlag gehen:
> Ersttermin Bauherr am 28. Juli
> Erdwärmebohrung in KW31
...
> Hausübergabe in KW48


Wir sind gespannt!

Jubel nach dem Urlaub

Einen Tag nach dem Urlaub lag dann endlich ein Schreiben von HvH im Briefkasten. Endlich, drei Wochen nach dem avisierten Termin, wurde die Baufreigabe erteilt. Leider sollte der Termin mit dem Bauleiter erst irgendwann in den nächsten vier Wochen stattfinden.

So langsam sahen wir unseren geplanten Einzugstermin vor Weihnachten im kalten Schneesturm des Januars 2011 verschwinden...

Wochen, Monate Jahre später!!!

Nachedem wir Mitte Juni unsere Bauplanerin Frau S. angerufen und um einen kurzen Sachstandsbericht gebeten hatten, erhielten wir die freudige Nachricht, dass die Unterlagen nahezu vollständig seien, und in den nächsten Tagen die Baufreigabe erteilt würde. Innerhalb der folgenden drei Wochen sollte dann der "Ersttermin Bauherr" mit dem Bauleiter auf dem Grundstück stattfinden. Es folgte...

...WARTEN...

...und so gingen wir dann Anfang Juli erst einmal für eine Woche in den Urlaub. Wer weiß schon, wann wir dazu das nächste Mal Gelegenheit haben ;-)

Donnerstag, 27. Mai 2010

Der Amtsschimmel ... galoppiert!


Nun hat er sich aber ziemlich beeilt,
oder jemand hat dem Klepper kräftig die Sporen gegeben!

Anscheinend hat der Anruf beim LRA-Bauamt vorgestern doch etwas genützt. Prompt kam heute die Baugenehmigung/Befreiung vom LRA. Das ganze hat jetzt einen Tag gedauert! Wenn man es nun genau nimmt, könnte der Rohbau schon fast stehen...

Aber wir wollen uns nun nicht mehr beschweren...

Jetzt mal die Unterlagen einscannen und dann per Mail ab an HvH!

Dienstag, 25. Mai 2010

Der Amtsschimmel ... bleibt stumm!


Genau so muss es bisher auch bei uns gelaufen sein!

Nachdem wir nun mehrere Wochen nichts mehr von den Ämtern gehört haben, fanden wir es nunmehr angebracht, mal beim Bauamt nachzufragen, was der aktuelle Stand ist, handelt es sich doch nur um ein paar Befreiungen im Kenntnisgabeverfahren. Letztendlich drängt dann auch irgendwann die Zeit, denn der Bau-Sommer ist kurz und wir haben noch immer das Ziel "Weihnachten im neuen Haus" vor Augen!

Also haben wir heute mal beim Bürgermeisteramt der Gemeinde angerufen, um bei Herrn L. nachzufragen, ob er schon etwas läuten gehört hat. Das konnte er ganz klar verneinen. Doch er bestärkte uns in dem Vorhaben einmal persönlich beim Baureferat des LRA nachzufragen.

So geschah es dann heute Vormittag, dass wir beim LRA anriefen und höflich nach dem Bearbeitungsstand unserer Bausache nachforschten. Nachdem der Vorgang im Computer gefunden war, entschuldigte sich die freundliche Dame kurz wegen einer Rückfrage an einen Kollegen. Während diese Rückfrage bedeckte sie das Mikrofon des Telefons nur unvollständig, was uns die folgenden unerbaulichen Gesprächsfetzen aufschnappen ließ: "...ja, Bausache M. in H.. Eingang war 20. April... liegt seit dem ... Noch nichts gemacht, hmmm..." Das war der Augenblick, an dem es mich fast rücklings von der Couch gehauen hätte, wäre
mein Fall nicht von der Rückenlehne aufgefangen worden. Zum Glück, denn sonst wäre ich mehr als unsanft an der Wand gelandet...

Als die gute Frau dann zurück am Hörer war druckste sie dann herum. Enge Personallage. Ein Sachbearbeiter in Elternzeit, einer im Urlaub, Krankheit...ohnehin zu wenige Leute da usw. usw. "Gute Frau," sagte ich "es handelt sich nur um vier kleine Befreiungen im Kenntnisgabeverfahren..." und lies eine bedeutungsschwangere Pause, die sie mit dem gleichen Argument der mangelhaften Personaldecke erwiderte.

"Aber es gibt da noch einen Notfallplan für ganz dringende Fälle." erwähnte sie dann und versprach, unser Anliegen an die sog. Notfallsachbearbeiterin Frau E. weiter zu leiten, die uns dann kurzfristig Bescheid geben würde.

Bleibt zu hoffen, dass dem dann auch so ist! Also müssen wir weiter warten, obwohl wir schon zwei Wochen hinter dem Plan herhinken. Und das, ohne dass bisher überhaupt ein Handschlag getan wurde...